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Baufortschrittskontrolle mit vollautomatisierter DroneCam

30. Mai 2025

Zwischen Duggingen und Grellingen wird der eingleisige Bahnabschnitt der Linie Laufen–Aesch BL auf rund 4 Kilometer zur Doppelspur ausgebaut. Mit diesem Projekt erhöht die SBB die Kapazität des Schienenverkehrs. Die Massnahmen umfassen Tiefbauarbeiten, den Ausbau von Perrons sowie Anpassungen an mehreren Bahnübergängen.

Zur Überwachung des Baufortschritts setzt unser Auftraggeber, die Jermann Ingenieure + Geometer AG, auf modernste Drohnentechnologie: Zwei DJI Docks führen täglich autonome Flüge entlang der gesamten Linienbaustelle durch. Diese automatisierten, wetterunabhängigen Drohnenflüge ermöglichen eine lückenlose und präzise Dokumentation des Baufortschritts – ganz ohne manuelle Eingriffe vor Ort. Dadurch werden Ressourcen geschont, die Datenqualität verbessert und eine zuverlässige Überwachung der gesamten Strecke mit minimalem Aufwand sichergestellt.

 

Installation der Dock an zwei Standorten
Für die Installation und erste Inbetriebnahme der beiden Docks waren unsere Experten mit unserem Partner „Remote Vision“ vor Ort. An zwei Orten des Bauabschnitts wurden die Drohnen-Docks an flugstrategisch idealen Positionen platziert. Da sich diese jeweils auf dem Dach eines Baucontainers befinden, kam für diese Arbeit eine ganz besondere Helferin zum Einsatz.

Die DJI FlyCart 30 ist eine Transportdrohne und kann eine Last von bis zu 40 kg transportieren. Ihre imposante Dimension ist auch für unsere Drohnenpiloten kein alltäglicher Anblick und sorgte auf der Baustelle für grosses Staunen.

Die TEDAMOS DroneCam in Aktion
Die Drohne startet, fliegt und landet komplett autonom und automatisiert. Ebenso sind die Batterieladungen und Datentransfers der Bilddaten vollständig automatisiert. Die von ihr aufgezeichneten Daten liefern eine absolute Lage- und Höhengenauigkeit von 2-3 cm und sind als Orthophotos und Höhenmodelle auf dem TEDAMOS Webportal für Analysen verfügbar.

 

«Die automatisiert ausgewerteten und anschaulich aufbereiteten Vermessungsaufnahmen der Drohnenflüge haben uns bei der
Höhenkontrolle  des Gleisunterbaus sehr geholfen. Wir konnten abschnittsweise zeitnah die Freigabe für die Folgearbeiten erteilen – ein
entscheidender Faktor in der eng getakteten, fünfmonatigen Streckensperrung.»

Pascal Breitenmoser, Sen. Projektleiter Ingenieurbau SBB

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