Mit dem Neubau der Spitallamm-Staumauer im Grimselgebiet (BE) entstand eines der bedeutendsten Infrastrukturprojekte der Schweizer Wasserkraft. Die neue Staumauer ersetzt die bestehende Anlage aus dem Jahr 1932 und schafft mit 113 Metern Höhe und 210 Metern Länge eine zukunftsfähige Grundlage für die nachhaltige Energieproduktion.
Die Umsetzung dieses Jahrhundertbauwerks erfolgt unter extremen Bedingungen im Hochgebirge – bei laufendem Betrieb des Stausees und höchsten Anforderungen an Sicherheit, Präzision und Bauabläufe.
Terradata verantwortete das geotechnische Monitoring und die Instrumentierung der Staumauer über sämtliche Bauphasen hinweg. Dazu gehörten Planung, Installation und Inbetriebnahme eines umfassenden Messsystems zur kontinuierlichen Überwachung von:
Ziel war es, das Verhalten der Staumauer und ihres Untergrunds jederzeit präzise zu erfassen und den sicheren Betrieb langfristig zu gewährleisten.
Ergänzend kamen geodätische und geotechnische Messverfahren wie Deformations- und Neigungsmessungen zum Einsatz, die eine lückenlose Kontrolle der Bauwerksbewegungen ermöglichen.