Auftauender Permafrost infolge der Klimaerwärmung sowie weitere Veränderungen des Untergrunds können bei Bergbahnanlagen zu Instabilitäten führen. Um diese Risiken frühzeitig zu erkennen, führten die Zermatt Bergbahnen bei ausgewählten Bergbahnmasten permanente Überwachungsmessungen durch. Terradata begleitet das Projekt mit kontinuierlichen GNSS-Messungen zur Erfassung von Lageveränderungen und Deformationen an Mastfundamenten und Tragstrukturen.
Je nach baulicher Situation wurden Messpunkte direkt an den Fundamenten oder an den Jochen der Masten eingerichtet. Ergänzend kamen Laserdistanzmessungen zum Einsatz, um Abstandsänderungen zwischen einzelnen Stützenfüssen zu überwachen und ungleichmässige Deformationen zuverlässig zu erkennen.
Die gewonnenen Messdaten ermöglichen eine tagesaktuelle Beurteilung der 3D-Positionen der Masten. Dadurch können potenzielle Gelände- oder Fundamentbewegungen frühzeitig erkannt und bei Bedarf gezielte Stabilisierungsmassnahmen eingeleitet werden. Gleichzeitig bilden die Ergebnisse eine wichtige Grundlage für einen zustandsorientierten und langfristig sicheren Betrieb der Bergbahnanlagen.